Aristoteles terra marique
                                                                            Deutscher Jugendchampion (VDH) 



Oktober 2017:   Ari und ich haben uns mal wieder einer Prüfung unterzogen. In der Wesermarsch in Niedersachsen wird die Claus-Cornelius-Suche, ähnlich einer Herbstzuchtprüfung (HZP), angeboten. Es sind Haarwild-, Federwild- und Fuchsschleppe, Verlorensuchen an Land und im Wasser und Suchen unter der Flinte zu arbeiten. Dabei werden die jagdlichen Fähigkeiten des Hundes sowie die Teamzusammenarbeit von drei anwesenden Richtern beurteilt.

Wir haben es als schönen Jagdtag genossen und Ari hat wunderbar gearbeitet. Er hat alle Schleppen über 150 und 300m gearbeitet, den Fuchs geholt und ließ sich von meinen Schüssen nicht irritieren, warum auch, er kennt sie ja von mir ;-)
Wir haben mit 192 Punkten den 3. Platz erreicht und ein paar schöne Preise eingeheimst. Besonders stolz bin ich auf die volle Punktzahl in den Fächern Führigkeit und Gehorsam !!
Ari mein feiner Kerl!!!!



August 2017:     Ari und ich haben mal wieder ein wenig jagdlich trainiert. Ein paar Schleppen mit Feder und Haarwild gearbeitet. Ein bisschen Verlorensuche aus hohem Maisbestand. Und heute hatten wir zur Krönung einen Fuchs zur Verfügung. Er ist einfach ein toller Kerl!!!





Ho Rüd Ho!!

Ari und ich sind am 17.09.2016 die Prüfung zur jagdlichen Brauchbarkeit gelaufen und haben bestanden! Ari hat toll gearbeitet und über den 6-stündigen Verlauf der Prüfung alle Aufgaben sehr konzentriert erledigt.

Mein "Dummysportler" der bis vor ein paar Monaten nie mit Wild zu tun gehabt hatte, hat das Umlernen klasse gemeistert. Übernachtfährte auf Schalenwild oder das Aufstöbern und Apportieren einer lebenden Ente sind für Ari nun keine Hürden mehr. Übrigens bringt Ari die Ente unversehrt, ganz so wie es sich für einen Flat gehört ;-)

Ich habe jetzt den Reiter oben auf "jagdliche Arbeit" geändert ;-)

Wir waren zusammen das erste Mal  gemeinsam auf Gänsejagd. Die Zugvögel werden bei uns in Butjadingen immer mehr zu einer Plage und sind insbesondere für unsere Landwirtschaft ein ernstes Problem geworden. Deswegen habe ich gern zugesagt, an dieser Jagd teilzunehmen.

Es war sehr aufregend! Wir lagen nebeneinander in einer Grabenböschung. Ganz eng. Ari gespannt wie eine Feder. Anfangs noch ungeduldig drinsend, später dann wartete er mit mir konzentriert und leise auf irgendeine Aktion...er wusste ja nicht, was kommen würde. Ca. 50m neben uns wurde bereits geschossen. Wir hatten mehrfach Anflug und konnten üben. Während ich in den Anschlag ging um zu schießen, musste Ari im Platz bleiben. Schon beim 2. Mal hatte er es verstanden!

Und dann fielen 2 Gänse vom Himmel, die der Nachbar gestreckt hatte. Der schickte seinen Hund und gab für Ari die zweite Gans frei. Ich schnallte Ari und war sehr gespannt, ob er diese Aufgabe bereits erfüllen konnte. Gleichzeitig auf ein Stück geschickt zu werden, während ein anderer Hund arbeitet? Zudem ist so eine Nilgans recht schwer. Aber Ari arbeitete brav. Packte die Gans und apportierte in meine Hand. Ganz so, als hätte er nie etwas anderes gemacht und natürlich war das Stück durch Ari´s Fang völlig unversehrt geblieben.

Wir legten uns wie selbstverständlich wieder in unsere Deckung. Eng nebeneinander. Auf einer Höhe. Wie Partner mit einem gemeinsamen Ziel. Jetzt wussten wir beide, worauf wir warteten. Ein unbeschreiblich schönes Gefühl! Das kann kein Training und keine Prüfung hervorbringen. Ich bin mir nun sicher, dass es richtig war, Ari´s Anlagen für die Jagd weiter zu fördern. Ich bin riesig stolz auf den Kerl!

Und Ari kam nach ein paar Minuten tatsächlich wieder zum Einsatz. Wieder arbeitete er sauber und mit größter Schnelligkeit. Ich freu mich schon auf weitere Einsätze. Es gibt schon ein paar Einladungen für uns, denn Jäger mit gutem Hund sind gern gesehen, sind Hunde doch Vorschrift bei der Jagd auf Federwild. Und das Ari super arbeitet, hat er nun bewiesen und fand bei vielen Mitjägern schon Anerkennung.




12.11.2016

Heute durften wir erstmals an einer größeren Treibjagd auf Niederwild teilnehmen. Ari und ich konnten uns als Team gut einführen. Zunächst hatte ich Jagdglück und Ari hat mir den  Hasen anschließend sehr brav gebracht.
Und dann wurden wir auch noch zur Nachsuche auf Ente gebeten. Ari musste dazu einen Siel zweimal durchschwimmen und im hohen Schilf suchen. Er hat die geflügelte Krickente schnell gefunden und lebend zu mir in die Hand gebracht.Natürlich musste er den Rückweg wieder durch den Siel schwimmend meistern.
Ein schönes Gefühl, wenn dann in der Praxis alles so klappt, wie man es im Training erarbeitet hat. Die anwesenden Jäger waren durchaus angetan von der Art wie Ari arbeitet und fragten nach der Rasse ;-)  Ich war stolz wie Bolle auf meinen Vierläufer 

















Das Training mit Dummy in seinen ersten 2,5 Lebensjahren hat im Hinblick zur jagdlichen Ausbildung nicht "geschadet". Im Gegenteil! Sämtliche Grundlagen wurden dadurch gelegt und die Disziplin, die im Dummysport verlangt wird, kommt ihm in der Jagd sehr zugute. Sein "will to please" ist einfach ein Traum!

Jetzt geht es los! Nun dürfen wir gemeinsam jagen. Drei Einladungen stehen schon an ;-)





Update 30.08.2016
Wir haben in den letzten Wochen viel gearbeitet. Wir trainieren jeden Montag für die Brauchbarkeit und jeden Dienstag für die BLP. Ari hat bisher viele verschiedene Schleppen gearbeitet. Egal ob Ente, Fasan, Gans, Hase, Möwe, Kaninchen oder sogar Fuchs. Er hat sie alle perfekt gemeistert. In der Wasserarbeit macht man ihm nichts vor. Er arbeitet sich langsam aber sicher sogar an die lebend Ente heran. Walk up und Freiverlorensuche und Schusssicherheit kein Problem. Wir müssen alles noch ein wenig festigen, insbesondere das Einweisen, und dann sollten wir die Prüfungen mal angehen. Ari hat auf jeden Fall unglaublich viel neues kennengelernt und sich allen Aufgaben super gut gestellt. Ich bin jetzt schon seeeeeehr stolz auf meinen Freund. Die Prüfungen geben dann nur noch eine Tagesform wider.